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Das Natura 2000-Netzwerk

Tiere : Das Natura 2000-Netzwerk

Die Erhaltung von Naturräumen und Arten ist für den Schutz des nationalen Naturerbes unerlässlich

Vom Tierarzt geschrieben und verifiziert Erica Terrón González 26. Dezember 2019.

Letztes Update: 26. Dezember 2019

Das Natura 2000-Netzwerk ist ein europäisches ökologisches Netzwerk, das aus Schutzgebieten der biologischen Vielfalt besteht. Es ist Teil der Initiativen der Europäischen Union, um Naturräume und die Ressourcen unseres Naturerbes zu erhalten.

Wie ist das Natura 2000-Netzwerk entstanden??

1992 wurde mit der Habitat-Richtlinie –Richtlinie 92/43/EG– zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen das Natura-2000-Netzwerk geschaffen.

Dieses Netz muss die Erhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands der natürlichen Lebensräume und der betreffenden Arten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleisten.

Ziele der FFH-Richtlinie

Die Habitat-Richtlinie zielt darauf ab, die natürlichen Lebensräume und wildlebenden Arten – mit Ausnahme von Vögeln – der Europäischen Union zu schützen. Dies erreicht sie durch die Einrichtung eines ökologischen Netzwerks und einer Rechtsordnung zum Artenschutz.

Identifizieren Sie mehr als 200 Arten von Lebensräumen und mehr als 900 Arten von gemeinschaftlichem Interesse. Und um sie zu erhalten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um sie in einem günstigen Zustand zu erhalten oder wiederherzustellen.

Andere Ziele

Die Richtlinie fordert die Herstellung funktionaler Verbindungen zwischen diesen Gebieten und der sie umgebenden territorialen Matrix, die die ökologische Kohärenz aufrechterhält. Außerdem schafft es ein globales Schutzsystem für Wildarten und regelt deren Nutzung.

Anhang V enthält die Arten von gemeinschaftlichem Interesse, deren Wildfang und Nutzung Bewirtschaftungsmaßnahmen unterliegen können. Und in Anhang VI gibt es eine Liste verbotener Methoden und Mittel zum Fangen und Schlachten.

Was waren die Ziele bei der Schaffung des Natura 2000-Netzwerks??

Das Natura-2000-Netz ist auch mit der Vogelschutzrichtlinie –Richtlinie 2009/147 / EG – zum Schutz der wildlebenden Vogelarten verbunden. Denn es umfasst die Orte zum Schutz der Vögel und deren deklarierte Lebensräume.

Ziel des Natura-2000-Netzwerks ist es daher, die Erhaltung bestimmter Lebensräume und Arten zu gewährleisten. Dafür Es hat spezielle Bereiche für seinen Schutz und seine Erhaltung.

Somit besteht das Netzwerk aus:

  • Besondere Schutzzonen (ZEC), wo natürliche Lebensräume und wilde Flora und Fauna geschützt werden.
  • Orte von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC). Nach Verabschiedung der entsprechenden Erhaltungsmaßnahmen werden die GGB von der Europäischen Union als ZEC deklariert.
  • Und für die besonderen Vogelschutzzonen (SPA).

Die ersten beiden werden gemäß der Habitat-Richtlinie eingerichtet, während die BSG gemäß der Vogelschutzrichtlinie eingerichtet werden.

Das Natura 2000-Netzwerk in Europa

Basierend auf der FFH-Richtlinie, jedes Bundesland schlägt eine Liste von Orten vor das kann als von gemeinschaftlicher Bedeutung angesehen werden.

Auf Grundlage der nationalen Listen erstellt die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit den Ländern einen Vorschlag für eine GGB-Liste. Diese Liste wird dem Habitat-Ausschuss vorgelegt und bei positiver Stellungnahme von der Kommission endgültig genehmigt. Nach Genehmigung der SCI-Liste weisen die Staaten diese Gebiete so bald wie möglich als besondere Schutzgebiete aus.

Die Vogelschutzrichtlinie sieht ihrerseits kein standardisiertes Verfahren für die Auswahl und Ausweisung von BSG vor.

Es berücksichtigt nur, dass die befolgten Kriterien wissenschaftlich sind. Tatsächlich verwendet die Europäische Kommission das Verzeichnis von BirdLife International als Referenzgrundlage.

Die SPAs werden direkt von den Staaten ausgewiesen.

Das Natura 2000-Netzwerk in Spanien

Die Habitat- und Vogelschutzrichtlinie wurden durch das Gesetz 42/07 über Naturerbe und biologische Vielfalt in unser Rechtssystem umgesetzt.

Das Netzwerk besteht derzeit in Spanien aus 1.467 LICs und 644 ZEPAs. Zusammen umfassen sie eine Gesamtfläche von mehr als 210.000 km2. Von dieser Gesamtfläche entsprechen mehr als 137.000 km2 Landfläche, die etwa 27 % des spanischen Territoriums ausmacht, und etwa 72.500 km2 Meeresfläche.

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